Kupplungen und Bremsen

© Fraunhofer ISC

Prüfstand mit MRF-Kupplung.

Mit magnetorheologischen Flüssigkeiten (MRF) können Kupplungen und Bremsen realisiert werden, bei denen das übertragbare Drehmoment durch die Magnetfeldstärke stufenlos einstellbar ist. Dabei wird das Drehmoment von einer Antriebswelle über die versteifte MRF auf die Abtriebswelle übertragen. Ein wesentlicher Vorteil besteht in dem verschleißarmen Übertragungsprinzip, da keine festen Kupplungsscheiben aneinander reiben. Damit ist auch ein weiches Einkuppeln immer möglich. Das Übertragungsmedium MRF wirkt dabei außerdem dämpfend. Durch die Einstellbarkeit des maximal übertragbaren Drehmoments eignet sich das Prinzip besonders für Sicherheitskupplungen, deren Moment nach oben begrenzt werden soll.

Das Design einer MRF-Kupplung kann sehr vielseitig ausgelegt werden. Damit lassen sich MRF-Kupplungen für geringe, aber auch für hohe Drehmomente realisieren. Möglich sind MRF-Kupplungen mit übertragbaren Drehmomenten von 500 Nm und mehr. Eine MRF-Kupplung mit einem hohen übertragbaren Drehmoment ist im Bild unten gezeigt.

 

Kompetenzen:

  • Zusammensetzungs-Eigenschafts-Korrelationen von MRF
  • Konzeption und Konstruktion von MRF-Kupplungen/-Bremsen
  • Simulation von Magnetkreisen, auch mit Permanentmagneten
  • Charakterisierung von MRF-Kupplungen/-Bremsen

 

Angebot:

  • Entwicklung von kundenspezifischen MRF-Kupplungen/-Bremsen
  • Entwicklung von speziellen MRF für schaltbare Kupplungen/-Bremsen
  • Aufbau von Demonstratoren für MRF-Kupplungen/-Bremsen
  • Magnetkreisdesign für MRF-Kupplungen/-Bremsen, auch mit Permanentmagneten
  • Konstruktion von MRF-Kupplungen/-Bremsen
  • Aufbau von applikationsnaher Prüftechnik für MRF-Kupplungen/-Bremsen